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Meniskus-OP und Wiedereinstieg

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Ein paar Tage nach dem Sommerabendlauf lag ich bereits auf dem OP-Tisch und wurde operiert. Die ersten Tage nach der OP waren anstrengend und vier Wochen nach der OP habe ich meinen ersten Lauf gewagt.

  • Britta läuft durch ein Maisfeld.
  • Sven und ich essen ein Eis nach dem Trainingslauf. Das haben wir uns verdient. ☺️
  • Kurz nach dem Aufwachen nach der Meniskus-OP. Die weißen Strümpfe sind Thrombosestrümpfe.
  • Sven bei einem Trainingslauf entlang am Kornfeld.
  • Britta läuft über ein abgeerntetes Kornfeld.
  • Britta und ich bei meinem ersten Lauf nach der Meniskus-OP.
  • Sven läuft über eine Brücke auf dem rheinischen Esel.
  • Britta und ich unterwegs bei meinem ersten Lauf nach der Meniskus-OP.
  • Sven und ich nach einem Trainingslauf. Ich habe ihn auf flacher Strecke begleitet, um mein Knie langsam wieder an Belastungen zu gewöhnen.
  • Sven nach seinem 31 km Trainingslauf, völlig fertig.
  • Britta und ich unterwegs bei meinem ersten Lauf nach der Meniskus-OP.
  • Britta läuft über ein abgeerntetes Kornfeld.
  • Spritzen gegen Thrombose, die ich mir die ersten vier Tage nach der OP selbst geben musste.

Die Meniskus-OP

Bereits beim Sommerabendlauf stand fest, dass ich wegen meines Meniskus operiert werden musste. Am darauffolgenden Dienstag war es dann so weit. Die Operation wurde stationär durchgeführt. Ich musste morgens beim Orthopäden erscheinen und dann ging es auch gleich los. Ich habe OP-Kleidung an bekommen und anschließend ging es ab in den OP-Saal. Die Operation fand unter Vollnarkose statt. Nachdem ich aufgewacht bin, habe ich mich ziemlich schwach gefühlt und beim Hinsetzen wurde mir auch leicht schwarz vor den Augen. Ich musste mich noch einige Zeit in der Aufwachkabine aufhalten und danach ging es mit dem Taxi und auf Krücken zurück nach Hause.

Kurz nach dem Aufwachen nach der Meniskus-OP. Die weißen Strümpfe sind Thrombosestrümpfe.
Kurz nach dem Aufwachen nach der Meniskus-OP. Die weißen Strümpfe sind Thrombosestrümpfe und diese mussten 5 Tage getragen werden.

Zu Hause angekommen, hat meine Tochter schon auf mich gewartet und alles vorbereitet. Sie hat den Tag über auf mich aufgepasst und kleinere Besorgungen in der Apotheke gemacht. ❤️ Aufstehen war die nächsten Tage nur unter größerer Anstrengung möglich. Blöd waren auch die Thrombosestrümpfe, die ich mindestens bis zum Sonntag, also mindestens fünf Tage, tragen musste. Dadurch konnte ich leider auch nicht duschen. In dieser Zeit, wo ich mich kaum bewegen konnte, musste ich mir dann auch täglich eine Spritze gegen Thrombose in den Bauch geben. Da ich eine ziemliche Angst vor Spritzen hatte, musste ich mich ziemlich überwinden mir selbst eine Spritze in den Bauch zu geben.

Spritzen gegen Thrombose, die ich mir die ersten vier Tage nach der OP selbst geben musste.
Spritzen gegen Thrombose, die ich mir die ersten vier Tage nach der OP selbst geben musste.

Am Samstag hatte ich keine Lust mehr, die Beine haben überall gejuckt und ich konnte mich selbst nicht mehr riechen. Ich habe mir eine Schere genommen und die Thrombosestrümpfe aufgeschnitten und mich unter die Dusche gestellt. So sehr habe ich mich lange nicht mehr auf eine Dusche gefreut. An diesem Tag bin ich auch das erste Mal ohne Krücken in der Wohnung gelaufen, auch um das Knie langsam wieder an die Belastung zu gewöhnen. Man musste sich zwar etwas überwinden, aber es hat sich gelohnt.

Langsam wieder mit Sport anfangen

Die ersten Wochen nach der Operation war Sport nicht möglich. Das erste Mal Sport habe ich drei Wochen nach der Operation gemacht. Ich habe Sven bei einem Trainingslauf auf flacher Strecke auf dem Fahrrad begleitet. Berge zu fahren, war zu diesem Zeitpunkt kaum möglich, dazu war die Belastung auf das Knie zu groß. Das Knie war zwar noch dick und es hat sich komisch bis unangenehm angefühlt, ich denke aber, dass es sich gelohnt hat, langsam wieder mit dem Sport anzufangen. Dadurch kann sich mein Knie auch langsam wieder an die Belastungen gewöhnen.

Sven und ich nach einem Trainingslauf. Ich habe ihn auf flacher Strecke begleitet, um mein Knie langsam wieder an Belastungen zu gewöhnen.
Sven und ich nach einem Trainingslauf. Ich habe ihn auf flacher Strecke begleitet, um mein Knie langsam wieder an Belastungen zu gewöhnen.

Den ersten Lauf habe ich exakt vier Wochen nach meiner OP gewagt. Ich habe mich mit Britta zum Laufen verabredet und gemeinsam sind wir eine kleine Runde von circa 5 km gelaufen. Während des Laufens habe ich mein Knie noch gemerkt und es hat sich so angefühlt, als würde etwas damit nicht stimmen. So war es aber nicht. Die Tage danach habe ich mein Knie noch gemerkt, aber es wurde definitiv besser. Die Tage danach habe ich dann vorsichtshalber noch mit dem Fahrrad vorlieb genommen und Britta und Sven beim Laufen begleitet. Ich werde jetzt Woche für Woche mein Laufpensum langsam steigern, um wieder zur Normalität zurückzukehren.

Britta läuft über ein abgeerntetes Kornfeld.
Eine kurze Zusammenstellung meines ersten Laufes nach der Meniskus-OP und der Fahrradbegleitung in den Tagen danach.

Zeit während der Genesung gut genutzt

Die Tage, in denen ich zu Hause geblieben bin, habe ich trotzdem optimal genutzt, auch wenn ich keinen Sport machen konnte. Zurzeit entwickle ich mich beruflich weiter und dafür bereite ich einige Dinge vor. Außerdem habe ich an meinem Blog noch einiges umgestellt und aufgeräumt. Die Änderungen werden allerdings kaum sichtbar sein.

Britta und ich bei meinem ersten Lauf nach der Meniskus-OP.
Britta und ich bei meinem ersten Lauf nach der Meniskus-OP.

Die Genesung verläuft bisher ziemlich gut und ich hoffe darauf, dass ich im September, wenn die Herbstsaison losgeht, wieder einen Halbmarathon laufen kann. Bis dahin werde ich mein Knie langsam immer etwas mehr belasten und kurz bis zur Schmerzgrenze gehen, bis ich wieder völlig normal laufen kann.